
Autor: Svenja Meismann, Member Board of Directors World Association of Detectives, Mitglied BUDEG, WAD
Fachlich geprüft: Alfons Meismann, Detektiv seit 1968, Detektei Geschäftsführer seit 1973, Mitglied BUDEG, ÖDV, ABI, WAD
Inhaltsübersicht:
Die Kosten für einen Privatdetektiv liegen in Deutschland in der Regel bei gewerblichen Aufträgen zwischen ca. 79 und 159 Euro pro Stunde.
Da seriöse Detekteien nach Zeit abrechnen, ergibt sich ein typischer Tageseinsatz – je nach Dauer und Anzahl der eingesetzten Ermittler – häufig im Bereich von ca. 1000 bis 1.500 Euro.
Viele Menschen suchen aber nach einer klaren Orientierung, bevor sie überhaupt über einen Auftrag nachdenken. Dieser Artikel erklärt deshalb Schritt für Schritt, wie sich die Privatdetektiv-Kosten zusammensetzen, warum es kaum feste Tagessätze gibt und welche Preisrahmen in der Praxis realistisch sind.
Die Kosten für einen Privatdetektiv setzen sich in den meisten Fällen aus mehreren Faktoren zusammen. Nur bei standardisierten Leistungen sind Pauschalpreise möglich. Die drei entscheidenden Faktoren sind:
Ein pauschaler Tagessatz ist daher in den meisten Fällen kaum klar zu benennen. Ein detailliertes Angebot nach Schilderung Ihres Falls gibt Ihnen die nötige Kostensicherheit.
Qualität zählt: Was haben Sie davon, einen Detektiv zu beauftragen, der nicht weiß was er tut? Bei unserer Detektei setzen Sie auf eine jahrzehntelange Erfahrung. Drei Generationen von Ermittlern unter dem Dach unserer Detektei, die alle überprüftes Mitglied in der World Association of Detectives sind, finden Sie in Deutschland und ganz Europa nur bei uns.
Die Vorstellung eines festen Tagessatzes stammt vermutlich aus Filmen und Serien.
In der Realität arbeiten Detekteien jedoch bei vielen Fällen mit transparenten Stundensätzen. Der Grund: Observationen richten sich nach dem Verhalten der Zielperson. Es gibt aktive Phasen und Leerlauf, der nicht berechnet werden sollte. So zahlen Sie nur für die Einsatzzeit, die je Tag notwendig ist.
Auch ohne Pauschale lässt sich ein typischer Tagesbetrag für Privatdetektive ableiten. Oft sind zwei Ermittler notwendig, um eine Observation lückenlos durchzuführen. Wenn beide mehrere Stunden im Einsatz sind, ergibt sich ein ganz grober Kostenrahmen.
Beispiel: Einfache Observation
Bei komplexeren Fällen, die sich über mehrere Tage mit wechselndem Zeitaufwand erstrecken, profitiert der Kunde weiterhin von diesem fairen Abrechnungsmodell. Sie zahlen nie für Leerlauf, und jeder Arbeitsschritt ist nachvollziehbar.
Sie sehen daraus: Ein pauschaler Tagessatz ist bei Observationen meistens nicht üblich. Besser ist eine Abrechnung nach Stundensätzen, die Ihnen maximale Transparenz und Kostenkontrolle bietet.
Nutzen Sie die unverbindliche Kostenschätzung für Ihren Fall. Sie ist genauer als jede pauschale Online-Angabe. Nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf:
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Eine Detektivrechnung setzt sich transparent aus mehreren Posten zusammen. Hier sind die wichtigsten im Detail:
Bevor der erste Ermittler vor Ort ist, fallen bereits wichtige Vorarbeiten an. Das Grundhonorar deckt diesen Aufwand:
Warum das im Sinne des Mandanten notwendig ist: Eine solide Planung ist die Basis für einen erfolgreichen Einsatz. Sie vermeidet Leerlauf und stellt sicher, dass keine entscheidenden Momente verpasst werden.
Dies ist in der Regel der größte Kostenblock. Hier wird die tatsächlich geleistete Arbeitszeit abgerechnet:
Zusätzlich zum Honorar können je nach Auftrag notwendige Auslagen anfallen. Diese werden einzeln und nachweisbar aufgeführt:
Diese Aufschlüsselung ermöglicht es Ihnen, jeden Euro nachzuvollziehen und zeigt klar, was auf Arbeitszeit und was auf konkrete Auslagen entfällt.
Beispielfall: Verdacht auf Arbeitszeitbetrug – Observation an einem Werktag im Nahbereich.
Ergebnis: Für einen typischen Einsatztag ergibt sich in vielen Fällen ein Tagessatz in der Größenordnung von etwa 1.100–1.500 € netto, abhängig von Entfernung, Einsatzzeit und Komplexität.
Für klar definierte Recherchen bieten wir Ihnen gerne feste Pauschalen an. Das ist immer dann möglich, wenn der Arbeitsaufwand gut vorhersehbar ist.
Typische Beispiele hierfür sind:
Bei diesen Aufträgen sind die notwendigen Arbeitsschritte standardisiert und der Arbeitsaufwand lässt sich exakt kalkulieren. Sie erhalten von uns daher vorab einen verbindlichen Festpreis, der alle Leistungen bis zum abschließenden Ergebnisbericht beinhaltet.
Ihr Vorteil: Maximale Kostensicherheit. Sie wissen von Beginn an genau, was der Auftrag kostet und wann mit dem Ergebnis zu rechnen ist.
Die Kosten eines Detektiveinsatzes variieren erheblich je nach Einsatzort und Komplexität des Falls. Die zentralen Unterschiede im Überblick:
Hier sind die Kosten gut kalkulierbar. Kurze Anfahrtswege, klare rechtliche Rahmenbedingungen und standardisierte Abläufe sorgen für einen überschaubaren Organisationsaufwand und transparente Preise im gesamten Bundesgebiet.
Sobald ein Fall über die deutsche Grenze hinausgeht, steigt der Aufwand und damit der Preis je nach Land teilweise deutlich. Dies liegt weniger an den Einsatzstunden selbst, sondern vor allem am erhöhten Aufwand in dem jeweiligen Land:
Diese zusätzlichen Faktoren schlagen sich in einem höheren Gesamtbetrag nieder.
Bestimmte Aufträge erfordern naturgemäß mehr Ressourcen. Dazu zählen:
Auch hier gilt: Der erhöhte Durchführungsaufwand macht sich im Endpreis bemerkbar.
Das Grundprinzip bleibt immer dabei stets gleich. Höherer Aufwand und speziellere Anforderungen führen zu einem größeren Zeitbedarf sowie Qualifizierungsbedarf und damit zu höheren Kosten.

Um die Kosten für einen Detektiveinsatz zu steuern, sind eine gute Vorbereitung und klare Kommunikation der Schlüssel. Diese drei Schritte helfen Ihnen, den finanziellen Rahmen im Blick zu behalten und Privatdetektiv Kosten zu sparen:
Schauen wir uns diese 3 Punkte im Detail an, um Ihnen zu zeigen, wie Sie bei strikter Einhaltung bei den Detektei-Kosten sparen können.
1. Zeitrahmen gezielt eingrenzen
Konkretes Vorwissen ist Ihr größter Hebel, um Detektivkosten zu sparen. Können Sie typische Tagesabläufe, feste Termine oder Bewegungsmuster der Zielperson nennen, können die Ermittler den Einsatz danach ausrichten. So vermeiden sie Leerlauf und reduzieren die aktive Einsatzzeit und Sie zahlen nur für Stunden, die auch wirklich notwendig sind.
2. Klare Absprache & Kostenvoranschlag
Stellen Sie im Vorfeld alle relevanten Informationen zur Verfügung. Auf dieser Basis kann die Detektei einen detaillierten Kostenvoranschlag erstellen. Dieses schriftliche Angebot schafft Kostensicherheit, legt den geplanten Umfang fest und listet alle zu erwartenden Positionen auf.
3. Kontinuierliche Kommunikation
Sollte sich während des Einsatzes die Lage ändern und ein Mehraufwand abzeichnen, können Sie dies sofort besprechen. Diese proaktive Kommunikation stellt sicher, dass keine unerwarteten Aufwendungen entstehen, ohne dass Sie damit einverstanden sind.
Ihr Vorteil: Eine solide Planung und transparente Absprache von Beginn an führt zu zielgerichteteren Ermittlungen und gibt Ihnen die vollständige Kostenkontrolle.
Der Auftraggeber ist in der Regel zunächst selbst für die Bezahlung der Detektivkosten verantwortlich. Die Rechnung wird direkt mit der beauftragten Detektei abgerechnet.
Eine spätere Erstattung der Kosten durch die Gegenseite ist unter bestimmten Voraussetzungen auf der Basis von §91 Absatz 1 ZPO möglich.
Grundlage ist das Verursacherprinzip. Kann vor Gericht nachgewiesen werden, dass ein Schaden oder ein klärungsbedürftiger Sachverhalt durch eine andere Person verursacht wurde, können die dafür notwendigen Ermittlungskosten als erstattungsfähig anerkannt werden.
Dies setzt voraus, dass die Erkenntnisse des Detektivs für die Rechtsdurchsetzung (beispielsweise bei Unterhalts-, Betrugs- oder Beweissicherungsverfahren) wesentlich waren.
Beispiel für die Erstattungsfähigkeit ist das Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln vom 11.2.2025: 7 Sa 635/23. Hier musste ein Arbeitnehmer die Detektivkosten im Falle eines bewiesenen Arbeitszeitbetruges erstatten.

Die Gerichte entscheiden dies stets im Einzelfall. Maßgeblich ist, ob die Ermittlungen:
Es gibt sowohl Urteile, die Detektivkosten vollständig anerkennen, als auch Fälle, in denen eine Erstattung abgelehnt wurde.
Beispiele:
Unsere Empfehlung zur Kostenerstattung von Detektivkosten
Da es sich um eine komplexe rechtliche Einzelfallprüfung handelt, ist es ratsam, am Ende eines Auftrages einen Rechtsanwalt zu konsultieren. Dieser kann einschätzen, ob im konkreten Fall eine realistische Chance auf Kostenersatz besteht.
Nein, die meisten Detekteien arbeiten fast immer mit transparenten Stundensätzen. So zahlen Sie nur für die Zeit, die die Ermittler tatsächlich für Ihren Fall aufwenden. Ausnahmen können Auslandseinsätze oder spezielle Aufträge mit festen Zeiten sein. Ein typischer "Tagesbetrag" ergibt sich daher aus der Gesamtzahl der geleisteten Stunden und der Anzahl der eingesetzten Detektive.
Der Stundensatz variiert je nach Erfahrung des Ermittlers, Region und Komplexität des Falls. Erfahrene Spezialisten haben einen höheren Satz als Berufseinsteiger.
Die Stundensätze liegen im gewerblichen Sektor meistens zwischen 79 Euro und 159 Euro. Chefdetektive und Ermittler mit Spezialausbildungen können höhere Stundensätze haben. Wir legen diese Sätze jedoch immer offen und verständlich vor Auftragsbeginn fest.
Tagessätze sind bei Detekteien eher selten. Tagessätze hängen von der Länge des Tages und der Aufgabe ab und bewegen sich bei rund 1.500 Euro je nach Region, Fall und Aufgabe.
Alle Positionen werden transparent auf der Rechnung ausgewiesen. Zusätzlich zu den Stundensätzen kommen je nach Fall Fahrtkosten (Km-Pauschale; Kfz-Gebühren), Parkgebühren oder andere notwendige Spesen anfallen. Über alle diese Posten werden Sie im Vorhinein informiert.
Der Preis für eine Observation hängt von Dauer und Aufwand ab. Da viele Observationen mit zwei oder mehr Detektiven durchgeführt werden müssen, um lückenlos zu sein, setzt sich der Gesamtbetrag aus deren Stundensätzen zusammen.
Für eine erste Einschätzung erstellen wir gerne einen unverbindlichen Kostenvoranschlag für Ihre konkrete Situation.
Ja. Nach einer ersten Schilderung Ihres Anliegens erstellen wir Ihnen einen detaillierten Kostenvoranschlag. Dieser gibt Ihnen einen verbindlichen finanziellen Rahmen und listet alle zu erwartenden Kostenpositionen auf.
In bestimmten Fällen ja, insbesondere wenn die Ermittlung zur Durchsetzung eines rechtlichen Anspruchs (z.B. im Familien- oder Zivilrecht) notwendig war.
Die Gerichte erkennen die Kosten häufig an, wenn sie als erforderlich und verhältnismäßig eingestuft werden. Eine rechtliche Beratung durch Ihren Anwalt ist hierfür jedoch sehr zu empfehlen.
Haben Sie ein Anliegen, bei dem Sie die Hilfe einer Privatdetektei benötigen? Führen Sie jetzt ein kostenloses und diskretes Erstgespräch. Gemeinsam besprechen wir Ihr Anliegen und Sie erhalten eine transparente Prognose des Detektivhonorars. Das Gespräch ist unverbindlich und auf Ihren Fall zugeschnitten.
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Quellen: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, Genesis-Online, Datenlizenz by-2-0, eigene Darstellung und Berechnung. Bitte beachten Sie, dass es sich bei den auf dieser Webseite angegebenen Städten nicht um Büros oder Betriebsstätten unserer Detektei handelt. Es sind vielmehr wiederkehrende, einmalige oder zukünftige Einsatzorte. Die dargestellten Fälle dienen als im Einzelfall fiktive Fallbeispiele zur Veranschaulichung von Detektivarbeit. Dieser Hinweis ist ausdrücklich als permanenter Bestandteil dieser Webseite zu verstehen. Er gilt insbesondere auf allen Seiten, auf denen er angezeigt wird.