
Autor: Svenja Meismann, Member Board of Directors World Association of Detectives
Wenn Sie eine Person nur mit dem Namen suchen, starten Sie am besten mit gut strukturierten Online-Recherchen. Nutzen Sie Suchmaschinen, soziale Netzwerke und frei zugängliche Verzeichnisse, um Spuren zu finden.
Kombinieren Sie den Namen mit weiteren Details, etwa früheren Wohnorten oder Berufen. So erhöhen Sie die Chance, die richtige Person zu identifizieren. Versuchen Sie diese Schritte:
Das Leben verläuft oft unvorhersehbar. Menschen, die einst eng verbunden waren, verlieren sich mit der Zeit aus den Augen – sei es durch Umzüge, veränderte Lebensumstände oder einfach durch nachlassenden Kontakt.
Doch Jahre oder sogar Jahrzehnte später kehrt manchmal der Wunsch zurück, diese Person wiederzufinden – sei es aus Nostalgie, für eine wichtige Klärung oder aus anderen Gründen.
Aber wie gehen Sie dabei vor? Die Antwort auf diese Frage hängt stark davon ab, welche Informationen zur Person Ihnen außer dem Namen noch zur Verfügung stehen.
Heute stehen mehr Werkzeuge zur Verfügung als je zuvor, um die Adresse der gesuchten Person online zu finden. Im Folgenden gehen wir die wichtigsten Möglichkeiten für die Personensuche durch.
Suchmaschinen wie Google und Bing oder DuckDuckGo sind der einfachste Einstieg. Geben Sie den vollständigen Namen in Anführungszeichen ein (z. B. "Max Mustermann"), um exakte Treffer zu erhalten und eine erste Spur zu der Person zu finden. Bei seltenen Nachnamen ist die Erfolgschance hoch – bei häufigen Vornamen und Namen helfen zusätzliche Filter wie:
Denken Sie auch an eine Suche beim LLM-Anbietern wie ChatGPT oder Perplexity.
Die Suche nach einer Person ist durch beruflich genutzte Netzwerke sehr gut möglich. Hier sind die Profile meist unter dem echten Namen zu finden. Tipp:
Portale wie StayFriends spezialisieren sich auf die Suche nach Schulfreunden oder alten Bekannten. Allerdings sind viele Funktionen kostenpflichtig.

Neben klassischen Suchmaschinen gibt es spezialisierte Personensuchmaschinen, die gezielt nach Treffern im Netz fahnden. Diese durchsuchen auch ältere oder archivierte Einträge, die bei Google & Co. nicht mehr auftauchen.
Moderne Telefonauskünfte wie dastelefonbuch.de, dasoertliche.de oder 11880.com bieten schnellen Zugriff auf Adressen und Rufnummern von Personen in Deutschland. Allerdings:
✅ Vorteil: Echtzeit-Daten (sofern eingetragen).
❌ Nachteil: Viele Nutzer sind nicht verzeichnet – vor allem bei Mobilnummern.
🔍 Tipp: Nutzen Sie die Rückwärtssuche (bei bekannter Nummer) oder durchstöbern Sie digitale Archive alter Telefonbücher.
Früher waren fast alle Haushalte in städtischen Adressbüchern oder Telefonverzeichnissen gelistet – oft inkl. Beruf und Straße. Heute hilft das bei der Rückverfolgung:
Ältere Telefonbuch-CDs (z. B. von KlickTel) erlauben gezielte Filterungen nach Ort, Name oder Branche. Praktisch, wenn Sie:
Falls andere Methoden scheitern, kann eine kostenpflichtige Melderegisterauskunft beim Einwohnermeldeamt helfen. Voraussetzungen:
Wenn Daten fehlen oder die Spur ins Ausland führt, sind Privatdetektive in bestimmten Fällen die beste Wahl. Ihre Vorteile:
🔎 Typische Fälle:
💡 Tipp: Je mehr Ausgangsinfos (wie alter Wohnort, Geburtsjahr), desto höher die Erfolgschance. Bei unklaren Fällen beraten wir Sie gern!
Trotz aller Tools kann die Suche schwierig bleiben, vor allem, wenn nur der Name bekannt ist. In solchen Fällen helfen private Ermittler aus unserem Detektiv-Team mit Zugang zu Online-Datenbanken, Archivrecherchen und gezielten Befragungen.
Weil wir Aufgaben dieser Art seit Jahrzehnten professionell durchführen, haben unsere Privatdetektive eine sehr hohe Erfolgsquote bei der Personensuche im In- und Ausland.
Brauchen Sie Unterstützung bei der Personensuche? Kontaktieren Sie uns für eine diskrete und erfolgversprechende Suche, wenn Sie vor der Aufgabe stehen: Ich suche jemanden von früher - wie finde ich eine Person nur mit dem Namen?
0800 - 11 12 13 14
Ausgangslage
Ein 76-jähriger Witwer wandte sich an unser Detektivbüro, weil er seine Jugendliebe aus den 1960er-Jahren wiederfinden wollte. Er hatte über die Jahre immer wieder nach ihr gesucht, kam jedoch nie weiter. Ihm war nur ihr Mädchenname und die damalige Heimatstadt bekannt.
Die Herausforderung
Die gesuchte Frau hatte in der Zwischenzeit zweimal geheiratet und trug deshalb einen völlig anderen Nachnamen. Dadurch führte keine aktuelle Spur mehr zu ihrem früheren Namen. Klassische Suchmethoden blieben erfolglos.
Unsere Lösung
Unsere Detektive nahmen die Recherche auf und folgten den biografischen Spuren der Frau Stück für Stück. Über mehrere Wochen werteten wir historische und aktuelle Register aus und rekonstruierten die Entwicklung ihres Namens. So gelang es, ihre heutige Identität und ihren aktuellen Wohnort eindeutig zu bestimmen.
Das Ergebnis der Recherchen
Die Frau lebte nur rund 30 Kilometer von ihrer früheren Heimat entfernt und war inzwischen ebenfalls verwitwet. Nachdem wir sie behutsam kontaktiert hatten, stimmte sie sofort zu, den Kontakt zu unserem Kunden wiederherzustellen.
So kam es zu einem Wiedersehen nach mehr als einem halben Jahrhundert, ein Moment, der für beide eine tiefe, persönliche Bedeutung hatte.
Ja, das ist theoretisch möglich, besonders bei seltenen Namen. Bei häufigen Namen sind allerdings weitere Filter wie der ungefähre Wohnort oder das Alter nötig.
Grenzen Sie die Suche mit weiteren Informationen ein. Nutzen Sie Filter für Ort, Alter, Beruf oder durchsuchen Sie spezifische Netzwerke wie LinkedIn oder XING.
Ja, die Suche nach öffentlich zugänglichen Informationen ist legal. Problematisch wird es erst bei der Verletzung von Persönlichkeitsrechten, etwa durch Belästigung oder die Weitergabe privater Daten.
Suchen Sie nach Verbindungen zum alten Namen in Archiven, alten Online-Profilen oder Zeitungsannoncen. Ein Zugang zu amtlichen Registern ist nur spezialisierten Ermittlern vorbehalten.
Ein Privatdetektiv lohnt sich, wenn alle eigenen Recherchen erfolglos waren, es um sensible Daten geht oder die Information rechtliche Bedeutung hat, zum Beispiel bei Erbschaften oder Unterhaltsansprüchen.
Quellen: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, Genesis-Online, Datenlizenz by-2-0, eigene Darstellung und Berechnung. Bitte beachten Sie, dass es sich bei den auf dieser Webseite angegebenen Städten nicht um Büros oder Betriebsstätten unserer Detektei handelt. Es sind vielmehr wiederkehrende, einmalige oder zukünftige Einsatzorte. Die dargestellten Fälle dienen als im Einzelfall fiktive Fallbeispiele zur Veranschaulichung von Detektivarbeit. Dieser Hinweis ist ausdrücklich als permanenter Bestandteil dieser Webseite zu verstehen. Er gilt insbesondere auf allen Seiten, auf denen er angezeigt wird.