
Autor: Svenja Meismann, Member Board of Directors World Association of Detectives
Romance-Scamming ist längst kein rein männliches Phänomen mehr: Immer mehr Frauen nutzen gezielt Online-Plattformen, um ahnungslose Männer emotional zu manipulieren und finanziell auszunehmen.
Während früher vor allem Betrüger überwiegend aus Nigeria oder Ghana als Heiratsschwindler Schlagzeilen machten, operieren heute gut organisierte Netzwerke – oft mit weiblichen Köpfen – aus Osteuropa, Südostasien oder zahlreichen afrikanischen Ländern.
Die Methoden sind raffinierter geworden: Statt simpler Fake-Profile bei Partnerbörsen setzen Kriminelle heute auf Dating-Apps wie Tinder, Instagram-Flirts oder sogar gezieltes Catfishing über LinkedIn.
Künstliche Intelligenz hilft dabei, täuschend echte Identitäten zu kreieren – inklusive Deepfake-Videos für vermeintliche Videochats. Die Opfer sind nicht mehr nur ältere Einsame: Auch junge, technikaffine Männer fallen auf emotionales Love-Bombing und erfundene Notlagen herein.
Doch wie gelingt der Betrug im Detail? Und warum zeigen Studien, dass die Dunkelziffer seit 2020 explosionsartig gestiegen ist?
Die Masche klingt immer gleich – und wirkt doch jedes Mal neu: Die angebliche Traumfrau aus dem Ausland schwärmt von den „einzigartigen Tugenden“ deutscher Männer. „Bei uns sind alle Männer egoistisch/ungebildet/gewalttätig… aber du bist anders!“
Ob als vermeintliche Russin, feurige Kolumbianerin oder norwegische Ärztin – das Spiel bleibt gleich. Der vermeintliche Nationalstolz des Opfers wird gezielt angesprochen, während die Täterinnen gekonnt Klischees bedienen.
Das perfekte Tarnbild: Heute nutzen Betrügerinnen nicht nur gestohlene Fotos von Soldatinnen oder Models, sondern passen ihre Schein-Identität algorithmisch an die Zielgruppe an.
Auf konservativen Plattformen wie Parship inszenieren sie sich als traditionsbewusste Frau, auf Tinder als weltoffene Abenteurerin. Besonders dreist: KI-generierte „Beweisbilder“ – täuschend echte Selfies mit handschriftlichen Zetteln („Ich liebe dich Frank, mein Schatz!“), die den Verdacht zerstreuen sollen.
Per WhatsApp, Telegram oder sogar Fake-Videoanrufe (mittels Deepfake-Software oder gestohlenen Videos echter Personen) macht die Heiratsschwindlerin den Mann systematisch emotional abhängig. Psychologen nennen dies „Love Bombing“:
Erfahrungsgemäß dauert es im Schnitt durchaus 3 Monate, bis die ersten Geldforderungen kommen. Die Gründe wirken plausibel – und sind doch immer gleich:
„Mein Visum ist fast genehmigt, aber die Behörde verlangt noch 2.000 Euro Kaution…“
„Meine Mutter liegt im Krankenhaus – bitte hilf mir, die OP zu bezahlen!“
„Unser Treffen steht kurz bevor– es fehlen nur noch die Flugkosten und ich bin deine Braut!“
Anders als noch vor 10 Jahren fließt das Geld für eine Heiratsschwindlerin heute nur noch selten per Western Union. Stattdessen nutzen Täterinnen:
Das perfide Finale: Selbst wenn Männer misstrauisch werden, zahlen viele weiter – aus Scham oder weil sie die „Investition“ nicht verlieren wollen und noch eine Aussicht auf Erfolg sehen. „Ich habe schon 15.000 Euro gegeben… wenn ich jetzt aufhöre, war alles umsonst“, heißt es in polizeilichen Vernehmungen bei einem solchen Betrug.

Was klingt wie ein Drehbuch aus dem Film Ocean’s Eleven, ist eine der dreistesten Betrugsmethoden: der „Gold-Investment“-Scam. Hier eine aktualisierte Fallstudie – mit neuen Warnsignalen und digitalen Spuren für den Betrug:
Die angebliche Geschäftsfrau (oft vorgeblich aus Italien, der Schweiz oder den USA) inszeniert sich als Erbin eines Goldschatzes – doch das Vermögen sei „blockiert“. Die Story:
Wird das Opfer stutzig, folgt eins von drei Scripts:
✅ So handeln Sie richtig:
„Lieber einmal zu misstrauisch sein – als einmal zu viel betrogen werden.“
Diese Geschichten zeigen: Romance-Scamming ist heute raffinierter denn je. Die Heiratsschwindlerinnen nutzen emotionale Manipulation, gefälschte Dokumente und technische Tricks – doch eine professionelle Überprüfung bringt die Lügen ans Licht.
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